10 03

Aufbautag Johannespassion

Am Wochenende spielen wir Bachs Johannespassion in St. Martinus in Linnich. Seit geraumer Zeit bereiten wir uns im Jungen Chor schon auf die Nummer vor und ich glaube es wird ein sehr schönes Projekt. Unterstützt werden wir vom Aachener Kammerchor und vom Overbacher Kammerchor (naja, ich unterstütze dann quasi mit da ich ja ne Doppelrolle spiele… ;-) . Das Overbacher Kammerorchester setzt dann die entsprechenden Orchesterakzente drunter.

Heute war dann Aufbautag. Nach etwas Verwirrung stellte sich dann raus, dass ich nicht die entsprechenden Hilfskräfte für die Aktion hatte, die ich eigetnlich haben wollte. Aber mein Vater hat sich dann aufopferungsvoll hingegeben und mit mir die Bühne gebaut, die vom Bauhof pünktlich um halb neun angeliefert wurde. Der Plan, den Martin sich überlegt hatte, funktionierte sogar, sodass wir zügig hinkamen.

Dann kam pünktlich um halb zwölf auch die Orgel an, die für die Passion notwendig ist. Diesmal allerdings nicht im schönen Grün sondern in einer anderen sehr netten Farbe. Klingen tut sich tadellos.

04 02

Projekte letztes Jahr – Teil 2

Ein etwas umfangreicheres Projekt bei dem ich sehr viel Zeit mit Vorarbeiten verbracht habe, war die Tierhilfe Jülich. Im Frühjahr letzten Jahres kam Annika auf mich zu und hatte den Kontakt mit dem Verein hergestellt. Der Zustand der alten Webseiten war ehrlich gesagt eine mittlere Katastrophe. Ein Großteil der eingesetzten Skripte zum publizieren von News war so veraltet, dass sie nach einem PHP-Update nicht mehr lauffähig waren und daher hatte sich das Team angewöhnt direkt in die Datenbank zu schreiben. Auch die Ordnerstruktur der Seite war definitiv nicht die Beste.

Also ging es darum das jetztige Material erstmal zu Sichten, zu sortieren und sich etwas zu überlegen, wie man es schafft den Workflow so hinzubiegen, dass es für alle Beteiligten einfacher wird. Zunächst hab ich mich daher auf die Suche nach einem CMS gemacht, was diesen Anforderungen gerecht wird. Ob das mit Typolight so gehen würde, war mir nicht ganz so sicher, daher hab ich mich erstmal nach anderen Lösungen umgesehen. Joomla fiel hier sehr schnell raus. Für so große Datenbanken mit besonderen Einträgen usw. einfach zu unbrauchbar. Typo3 ist dagegen dann wieder eine Nummer zu riesig. Kann zwar alles, aber auch irgendwie zu viel und auch nicht so einfach zu bedienen. Also doch wieder zurück zu Typolight. Mithilfe der Catalog-Extension hab ich dann aber ein Tool gefunden, was genau das macht, was ich wollte. Die Vermittlungsdatenbank wurde komplett aus den alten Skripten in Typolight importiert. Einige Tabellenanpassungen musste dann reingebastelt werden aber im groben und ganzen ging das sogar recht schmerzfrei. Mittlerweile kann man über das Admin-Interface Tiere zur Vermittlung freigeben, mit (derzeit leider nur) einem Bild ergänzen, Kontaktdaten angeben und auch über entsprechende Checkboxen definieren ob das Tier schon versprochen oder sogar vermittelt wurde. Im Fall der Vermittlung verschwindet dann das Tier automatisch nach einer Woche von der Oberfläche. Im Prinzip schon alles wunderbar.

Um dann das System auch so bald wie möglich an den Start zu bringen, habe ich dann erstmal ein einfaches Template drumgestrickt, dass von der Optik her noch recht wenig hergibt, aber einfach funktional ist.

Derzeit steht auf meiner ToDo diesen Punkt weiter zu überarbeiten und daraus eine schicke Website zu machen. Auch von Seiten der Tierhilfe gibt es noch ein paar Wünsche, die gerne umgesetzt werden sollen und da werd ich mich dann in der nächsten Zeit drum kümmern.

31 01

Statistisches

Über dieses Wochenende haben wir insgesamt ca. 20GigaByte Audiomaterial gesammelt. Damit werden insgesamt 10 Stücke abgedeckt, die aufgenommen wurden.

20GB Audiomaterial entspricht 57h Aufnahmezeit (bei 48 kHz und 16Bit Abtastrate) wenn man alle Spuren hintereinanderhängt. Tatsächlich wurde aber mit 8 oder 9 Kanälen aufgenommen, sodass sich eine tatsächliche Recordingzeit von ca. 8h ergibt, was aber doch eine ganze Menge ist. (Ich hoffe jetzt mal, dass ich meine Formlen noch kann und das richtig verrechnet habe…) Zwischen diesen Takes wurde halt viel geprobt und nochmal überlegt und anders gemacht, aber natürlich auch gegessen, Kaffee oder Tee getrunken oder geschlafen. Insgesamt werden diese 8h wohl auf eine Zeit von ca. 30 Minuten runterschrumpfen.

Wir bauen uns ein Studio Teil 2

Nach einigem hin und her getelefoniere war dann irgendwann auch endlich klar, wann wir anrauschen durften. Also flogen Klaus und ich los. Kurz nach vier waren wir dann auch in Wahlwiller eingetroffen.

Hier haben wir erstmal gemütlich ausgeladen und die Zimmer bezogen. Von diesen war ich sehr angenehm überrascht. Ein kleines Einzelzimmer als klösterliche Zelle, spärlich eingerichtet aber mit allem was man sich wünscht. Im Schrank noch viele zusätzliche Decken und Kissen, damit man sich auch sein Bett aufstocken kann.

Schön war auch, dass man sein Zimmer garnicht verfehlen konnte:

Nungut. Unmittelbar nach dem Zimmerbezug wurde der Tatort vorbereitet. In diesem kleinen Räumchen habe ich dann die folgenden 48 Stunden gehaust:

Dieses Beichtzimmer war die quasi perfekte Regie. Es hat keinen Nachhall, die Decke ist abgehangen, die Wände nicht parallel, also beste Vorraussetzungen für vernünftige Abhörmöglichkeiten. Hier habe ich mich also erstmal niedergelassen und aufgebaut, bis dann nach einem bequemen Abendessen der Chor gegen halb sieben dann angestapft kam. Dann allerdings schon die ersten Probleme! Signalaussetzer und Brummgeräusche. Zunächst hatte ich den Verdacht auf Probleme mit dem Multicore, aber das war nach mehreren Tests doch nicht der Verursacher. Auch die Mikrofonvorverstärker konnten dann ausgeschlossen werden. Relativ schnell wurde dann klar, dass der große Kabelbaum, der das Multicore mit den Vorverstärkern verbindet einen ganz derben “hauweg” hatte.Trotzdem hatte ich bis ich dann wieder alles passend verkabelt hatte etwas mehr als 45 Minuten verloren.

Dann aber konnte es losgehen. Die Recordingsession am ersten abend ging dann bis gegen 23.00 Uhr. Mit dem anschließenden Abhören war dann um 23.30 der Mac auch wieder abgeschaltet. Insgesamt waren die Ergebnisse des ersten Abends sehr vielversprechend!

Am nächsten morgen gab es zunächst den Blick aus dem Fenster:

Ups ein wenig Schnee. Nungut, es ging weiter nach einer kurzen Dusche um kurz vor Acht zum Frühstück und gegen neun war dann auch das Studio a.k.a. Kapelle wieder einsatzbereit:

Die Hauptmikrofonanordnung bestand übrigens aus einer AB-Anordnung von 2 Brauner Phantom AE’s und einem XY (darum sind die auch so verkreuzt) von zwei Schoeps CMC6/MK4. Mit diesen Anordnungen lassen sich schöne Stereoabbildungen erschaffen, die dann den Chorklang wunderbar übertragen.

Jochem hat mich dann mal bei meiner Arbeit geknipst. Allerdings lief hier grad nur die Vorbereitung für den nächsten Titel, daher war ich nicht so intensiv beschäftigt wie sonst…..

…. denn man muss sich ja zwischen drin auch mal beschäftigen. Beispielsweise mit dem Fotographieren:

Abgesehen von einigen wenigen Pausen habe ich dann fast den ganzen Samstag in der Regie verbracht und hatte nicht die Gelegenheit mal die winterliche Landschaft zu genießen. Am Sonntag legte zwar Frau Holle noch eine Schaufel Schnee drauf, aber ich hab mich auf meine Arbeit konzentriert und nur dieses Foto geknipst

Alles in allem war es aber ein tolles Wochenende mit vielem intensiven musizieren und arbeiten. Jeder der teilgenommen hat, hat viel gelernt und viel erfahren.

Jetzt beginnt für mich dann nach der Klausurphase die Zeit, wo das ganze Material dann zusammengeschnitten wird und dann CD-reif gemacht wird.

Aber zuerst mal fleißig Credit-Points sammeln.

29 01

Wir bauen uns ein Studio Teil 1

Bevor es losgeht ist es allerdings erstmal notwendig das Auto zu bepacken:

Mit dem ganzen Material ist es ganz schön eng in Klausis Golf, zumal mein Equipment und Gepäck noch garnicht mit drin ist, aber das wird schon passen. Unglücklicherweise war im Lager nurnoch das 100m 10-Kanal-Multicore zu haben und daher steht da jetzt die fette Trommel drin, aber es passte besser als gedacht ;-)

Momentan kommt allerdings der Zeitplan ein klein wenig ins wanken. Ich hoffe diese Dinge klären sich innerhalb der nächsten Stunde.

26 01

Studentenfutter


Champignon + Kräuterbutter + ggf Salz&Pfeffer + Käse + 2Min@600W-Mikrowelle = hamjam

25 01

Projekte letztes Jahr – Teil 1

Ich komme gerade endlich mal dazu ein bißchen was von dem zu Bloggen, was ich letztes Jahr so geschafft habe, aber noch nicht dazu gekommen bin zu rekapitulieren und mal hier abzulegen.

Ich fange mal mit meinen Webprojekten an. Da gab es zum Beispiel den Redesign von stadtmarketing-linnich.de bzw. jetzt neuerdings auch www.wirinlinnich.de. Folgendes war die Ausgangssituation: Ich hatte für diesen Verein damals das Emblem mitentworfen, bzw. war maßgeblich an der digitalen Umsetzung beteiligt. Bevor der eigentliche Verein gegründet wurde, hatte ich bereits für das damalige CMS “Joomla!” ein Template erstellt, was allerdings sehr minimalistisch gehalten war und ohne großartigen Schnickschnack auskam. Mit der abschließenden Vereinsgründung und Vorstandsbildung sollte dann aber auch ein neues Gesicht für die Internetseite her und so habe ich dann den kompletten Service übernommen: Das Webhosting wird von mir betreut, das CMS von mir gepflegt und halt auch das Design kam dann aus meiner Hand.

Grundlage für die neue Seite wurde das CMS typolight, über das ich mich ja schon ein paarmal hier ausgelassen habe. Ich bin von den Möglichkeiten des Systems immer noch positiv angetan und ich kenn’ mich mittlerweile gut drin aus.

Das Design wurde dann mit Photoshop gemockuped und dann auch umgesetzt. Technisch hab ich hier erstmals cufón eingesetzt um externe Schriftarten, die nicht auf jedem PC vorhanden sind, einzubinden. Das Skript funktioniert super und zuverlässig und es ist flott eingebunden. Ansonsten hab ich mich hier auch erstmals intensiv mit PNG-Transparenzen und CSS-Styling ausgelassen: Diese grün-blaue Welle, die man oben im Kopfbereich sieht, ist beispielsweise eine transparente Datei. Darunter liegen dann die eigentlichen Bilder die zufällig ausgewählt werden.

Wichtig war hier noch, dass diese Seite auf fast allen Browsern fehlerfrei angezeigt werden sollte. Gerade der Internet Explorer 6 machte es einem hier sehr schwer alles wirklich zuverlässig zusammmen zu stricken. Gut geholfen hat mir hier die reset.css von meyerweb.com, die erstmal alle Standard-CSS-Werte der unterschiedlichen Browser abgleicht.

Ansonsten gibt es jetzt hier nicht mehr so viele Besonderheiten, die es zu erwähnen gäbe… ;-)

14 01

Vorbesichtigung Arnold Janssen Kloster Wahlwiller

Gestern war ich mit Martin das Arnold-Janssen-Kloster in Wahlwiller (NL) besichtigen. Dort wird Ende Januar der Aachener Kammerchor in der dortigen Kapelle eine CD von ihrem aktuellen “Hohe Lied der Liebe”-Programm produzieren. Um die technische Umsetzung zu klären ists dann aber doch mal erforderlich dort hin zu fahren und sich die Örtlichkeiten anzusehen.

Die Kapelle selbst wird ein guter Ort für die Aufnahme sein. Leider hab ich aufgrund des engen Zeitfensters der dort lebenden Schwestern nicht die Zeit gehabt von innen das ein oder andere Foto zu machen, aber das werd ich dann am Produktionswochenende nachreichen. Die Kapelle selbst ist vom Grundriss fast quadratisch, mit Teppich am Boden belegt und viel Holz in der Decke, trotzdem aber sehr hoch. Dadurch ergibt sich eine optimale Studiosituation, in der man sehr gut arbeiten kann.

Meine Regie wird dann im Beichtzimmer ihren Platz finden. Wird zwar etwas kuschelig, aber auch hier erfüllt der ca, 1.5qm große Raum seinen Zweck für unser Vorhaben.

Ick freu mir!

07 01

Krasse Farbe

Am 4. Advent hatte ich wieder die Gelegenheit beim traditionellen Weihnachtsoratorium mit den Kantaten 1-3 in Overbach mitzurwirken. Nach einigen Wochen Stress und gesundheitlicher Wackelei tat mir das dann auch ganz gut. Abgesehen vom Schneechaos an diesem Wochenende ist auch wirklich alles gut gelaufen.

So ein bißchen Musik machen stimmt einen doch schon schön auf Weihnachten ein.
Als bemerkenswert möchte ich doch dieses Jahr die gemietete Orgel benennen. Spitzname: Grashüpfer…

Wer sich jetzt fragt, wieso das denn so schlimm ist, dem erklär’ ich es gerne: So ein WO wird in der Regel sehr traditionell gespielt: Chormänner im Anzug, Chorfrauen im schicken Schwarzen, Orchesterleute ebenfalls schick und alles mit klassischen Instrumenten. So eine leicht verfärbte Orgel fällt da allerdings doch ganz schön auf.

Aber was solls. Was zählt ist ja der Klang. Und der gefiel!

06 01

Nachtrag zum neuen Design

Lieber Internet-Explorer 5,6,7,8-Nutzer,
leider komme ich im Moment nicht dazu für euch eine Anpassung zu machen, damit auch Ihr meinen Blog ansehen könnt. Ich versuche das so bald wie möglich zu machen. Bis dahin könnt ihr ja auf Alternativen wie Firefox, Chrome oder Safari zurückgreifen ;-)

Achja..und Firefox-Nutzer dürfen auch gerne auf die aktuelle Version aktualisieren! ;-)